Auszug Kapitel 17, S. 223/24

17

 

»Ich bin ja wohl nur von Vollidioten umgeben. Da lasst ihr Stümper euch das Mädchen wieder abnehmen. Wer waren die Maskierten?«

»Wir wissen es nicht. Es war dunkel und regnete. Da konnte man niemanden und nichts erkennen.«

»Wie sind die überhaupt dahin gekommen? Die müssen doch ein Fahrzeug gehabt haben.«

»Sir, wir haben keines gesehen oder gehört. Sie haben sich extrem leise angeschlichen.«

»Und ihr habt weiter nichts als dass einer groß, einer mittelgroß und der dritte klein und der Mittelgroße vermutlich eine Frau war? Das hilft ja enorm weiter! Sie hat also Komplizen. Gibt es etwa noch mehr von ihrer Sorte?«

»Bisher deutet nichts darauf hin, Sir.«

»›Bisher deutet nichts drauf hin.‹ Eure Unwissenheitsbekundungen könnt ihr euch sparen. Ihr solltet das Mädchen da rausholen und nicht den Mann. Der interessiert mich nicht. Wer ist auf die idiotische Idee gekommen, den Mann zu betäuben?«

»Sir, das war die einzige Möglichkeit, an die Frau heranzukommen. Hätten wir sie betäubt, hätte der Mann gemerkt, was mit ihr los ist. Er ist Arzt und hätte sie untersucht, bevor sie einen Krankenwagen gerufen hätten. Wenn wir aber ihn betäuben, konnten wir einigermaßen sicher sein, dass sie ihn begleiten würde. Und das hat dann ja auch hervorragend geklappt.«

»Wie hervorragend das geklappt hat, haben wir gesehen, ihr Volltrottel! Verdammt noch mal! Bewegt eure Ärsche und schafft mir endlich das Mädchen her.« 

 

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